Login
 
RSS Feed Twitter Facebook Google+

Bohemian Rhapsody: Regisseur Bryan Singer wurde gefeuert!

Bohemian Rhapsody: Regisseur Bryan Singer wurde gefeuert!

In nicht ganz zwei Wochen sollen die regulären Dreharbeiten zu Bohemian Rhapsody, der filmischen Aufarbeitung der Lebensgeschichte des legendären „Queen“-Frontmannes Freddie Mercury ( † 24. November 1991), abgeschlossen sein. Doch ob man die Deadline einhalten kann, scheint immer unwahrscheinlicher zu werden: Denn wie nun jetzt bekannt wurde, trennte sich das Filmstudio 20th Century Fox von Regisseur Bryan Singer und entließ ihm seines Postens!

Dieser Entscheidung gingen jedoch einige gravierende Vorkommnisse voraus. Bereits sein Anfang September liefen die Dreharbeiten zu dem Biopic, in welchem „Mr. Robot“-Star Rami Malek die Hauptrolle des leider bereits verstorbenen Musikers Freddie Mercury einnimmt. Doch in dieser Zeit soll Regisseur Singer des Öfteren unentschuldigt Abwesend gewesen sein, infolge dessen zwischenzeitlich Singers‘ langjähriger Kameramann Newton Thomas Sigel („X-Men: Apocalypse“) bei einigen Szenen die Führung übernahm.

Auch sollen sich einige Darsteller des Films ben 20th Century Fox beschwert haben. Unter anderem drohte Tom Hollander („Mission: Impossible – Rogue Nation“), der den „Queen“-Manager Jim Beach verkörpert, kurzeitig damit, das Projekt zu verlassen. Zwischen Singer und Malek soll es wiederum zum einem heftigen Streit am Set gekommen sein, sodass sogar ein Gegenstand durch die Luft flog. Schließlich hat sich das Studio dazu die Produktion des Films vorrübergehend zu pauserieren. Nun folgte die Entlassung von Regisseur Bryan Singer.

Zwischenzeitlich meldete sich der 52-jährige auch selbst zu Wort und nannte als Grund für seine Abwesenheit der Produktion, die Erkrankung eines Elternteils. Dies sei eine belastende Erfahrung für ihn, welche schließlich auch an seiner eigenen Gesundheit Spuren hinterlassen habe. Laut seinem Statement bat Singer das Studio darum, ihm etwas Zeit zu geben, damit er sich um Alles kümmern kann – FOX lehnte jedoch ab. Des Weiterem erklärte er, dass der Streit mit Malek auch beigelegt sei, sodass aus seiner Sicht, der Abschluss des Films nichts im Wege steht.

„Ich wollte nichts lieber als dieses Projekt abzuschließen, das Erbe Freddie Mercurys und Queen zu ehren, aber Fox ließ das nicht zu. Ich musste mich um meine und um die Gesundheit meiner Lieben kümmern.“, so Singer.

Da die Dreharbeiten kurz vor dem Ende stehen, besteht neben der Möglichkeit einen neuen Regisseur zu engagieren, auch das ein etwaiges Crewmitglied diese Rolle übernimmt. Eine Option wäre dabei Kameramann Sigel, der bereits notgedrungen einsprang. Ob „Bohemian Rhapsody“ wirklich pünktlich am 27. Dezember 2018 in den Kinos starten wird, muss sich erst noch zeigen.

Malek als „Queen“-Mitbegründer, Frontmann und Komponist Farrokh Bulsara alias Freddie Mercury

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Quelle: Entertainment Weekly