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Neuromancer: Tim Miller verfilmt den Grundpfeiler des Cyberpunk-Genres!

Neuromancer: Tim Miller verfilmt den Grundpfeiler des Cyberpunk-Genres!

Anfang der 1980er Jahre gelang William Gibson etwas, was nur wenigen Autoren bestimmt war. Er veränderte ein komplettes Genre und legte mit seinem Roman Neuromancer die geistige Grundlage für den Cyberpunk und prägte darin Begriffe wie Cyberspace und Matrix, welcher heutzutage wirklich jeder kennt. Nachdem bereits seit Jahren immer wieder Adaption des Stoffes angedacht war, wagt man nunmehr den nächsten Anlauf, wofür 20th Century Fox Filmemacher Tim Miller anheuerte.

Miller dürfte den meisten wohl durch die Comic-Verfilmung „Deadpool“ bekannt sein, welche schließlich auch zu dessen Durchbruch als Regisseur. Allerdings kam es bei Vorproduktion der kommenden Fortsetzung zu Unstimmigkeiten mit Hauptdarsteller und Mit-Produzent Ryan Reynolds, sodass der 47-jährige das Projekt verließ. Immer noch bei 20th Century Fox unter Vertrag suchte man schließlich nach einem passenden Projekt für Miller, welches nun eben das Cyberpunk-Epos „Neuromancer“ geworden ist.

Produzent Simon Kinberg wird ihm dabei unterstützend zur Seite gestellt, während man aktuell auf der Suche nach einem passenden Autor für das Drehbuch ist. Beide kennen sich bereits durch „Deadpool“, wo Kinberg ebenfalls als Produzent beteiligt war. Entstehen soll der Film mit Hilfe von Miller’s eigener Schmiede Blur Studios („Avatar – Aufbruch nach Pandora“), welches für seine atemberaubenden visuellen Effekte bekannt ist.

Bis allerdings die Arbeiten an der Verfilmung so richtig beginnen werden, widmet sich Miller der Adaption von Daniel Suarez’s Roman „Influx“, der hierzulande unter dem Titel „Control“ erschienen ist bzw. am „Terminator“-Franchise, zusammen mit dessen Schöpfer James Cameron.

In „Neuromancer“ steht der Konsolen-Cowboy Case im Mittelpunkt, der von einem geheimnisvollen Auftraggeber die Fähigkeit zurückerhält, in den Cyberspace einzutauschen. Im Gegenzug soll der seinen exzellenten Hacker-Fähigkeiten dazu nutzen, um in das System einer künstlichen Intelligenz einzudringen. Zwei Jahre später folgte schließlich der zweite Roman „Biochips“ („Count Zero“) sowie 1988 mit „Mona Lisa Overdrive“ der abschließende Teil der Roman-Trilogie. Ergänzt wurde die sogenannte „Sprawl“-Series unter anderem durch Kurzgeschichten wie „Burning Chrome“, „New Rose Hotel“ und „Johnny Mnemonic“, die Geschichte um den gleichnamigen Datenkurier, welche 1995 mit Keanu Reeves in der Hauptrolle verfilmt wurde.

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Quelle: Deadline.com