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Sony sichert sich die Rechte am nächsten Werk von Kult-Regisseur Quentin Tarantino

Sony sichert sich die Rechte am nächsten Werk von Kult-Regisseur Quentin Tarantino

Der Skandal um Produzent Harvey Weinstein zog hohe und weite Kreise in Hollywood und den dem Rest der Welt um sich. Auch Kult-Regisseur Quentin Tarantino („The Hateful Eight“) ist davon betroffen, der nach bekanntwerden der Affäre, seine langjährige Zusammenarbeit mit „The Weinstein Company“ beendete. Die von den Weinstein-Brüdern gegründete Filmschmiede sowie dessen Vorgänger Miramax zeigten sich für fast alle Filme des zweifachen Oscar-Preisträgers verantwortlich.

Nach dem Bekanntwerden der Aufkündigung der Partnerschaft entbrannte indessen in Hollywood ein reger Bieterstreit um die Veröffentichungsrechte von #9, dem neusten und noch namenlosen Film von Tarantino. Diese konnte sich nun Sony Pictures sichern, welche das neuste Werk der Regie-Legende nicht nur weltweit vertreiben, sondern auch produzieren wird. Da Tarantino diesmal ein Major-Studio hinter sich hat, steht im laut letzten Berichten auch ein Budget von rund 100 Millionen US-Dollar für seinen insgesamt neunten Film zur Verfügung. Doch um was geht es genau darin?

Bereits bekannt war, dass der noch namenlose Filme etwas mit „The Family“, der Sekten-ähnlichen Kommune rund um dessen Anführer Charles Manson zu tun haben sollte, welcher vor wenigen Tagen im Alter von 83 Jahren verstarb. Der charismatische Manson versammlte etliche junge Frauen und Männer um sich und lies diese 1969 mehrere Morde begehen. Das wohl prominenteste Opfer war damals die hochschwangere Schauspielerin, Stil-Ikone sowie Ehefrau von Filmregisseur Roman Polansky, Sharon Tate („Tanz der Vampire“). Nach weiteren Morden wurden etliche Mitglieder der Sekte sowie Manson verhaftet und zum Tode verurteilt. Die Strafe wurde jedoch nach einer Gesetzesänderung in lebenslange Haft abgeändert. Noch immer sitzten mehrere der damaligen Täter ihre Strafe ab, während vor wenigen Tagen Charles Mansons im Alter von 83 Jahren verstarb. Seit dem Jahr 1971 verbrachte er seine Tage in Haft.

Während zuletzt angenommen wurde, dass sich Tarantinos‘ Film direkt mit Charles Mansons beschäftigen werde, gibt es nun endlich erste konkrete Details. Demnäch spielt der Film in Los Angeles im Sommer des Jahres 1969 und handelt von einem männlichen Schauspieler, der nach dem Ende seiner Erfolgsserie versucht, ins Filmbusiness Fuß zu fassen. Das selbe Ziel verfolgt auch sein Sidekick und Stunddouble. Der Mord rund um Sharon Tate soll dabei als Hintergrundgeschichte fungieren. Der Mittelpunkt des Films soll demnach nicht Charles Mansons sein, sondern vielmehr das Jahr 1969, was Tarantino auch kürzlich in einem Interview verriet. Der Film soll sich so sehr um die Manson-Familie drehen wie sein Kriegsfilm „Inglourious Basterds“ über Diktator Adolf Hitler.

Was den Cast des Films angeht, so wird der 54-jährige sicherlich wieder auf etliche seiner Stammschauspieler wie etwas Michael Madsen, Michael Parks, Samuel L. Jackson, Zoë Bell oder Walter Goggins zurückgreifen, welche zuletzt alle in seinem als Western getartnen Kammerspiel „The Hateful Eight“ (2015) zu sehen waren. Als Wunschkandidation für die Rolle von Sharon Tate nannte Tarantino bereits Schauspielerin Margot Robbie („Suicide Squad“), während Tom Cruise („Die Mumie“), Brad Pitt und Leonardo DiCpario in Insiderkreisen als Favoriten für die männliche Hauptrolle gelten. Sowohl mit DiCpario als auch Pitt waren bereits in einem der Filme („Inglourious Basterds“ bzw. „Django Unchained“) und „des Regisseurs zu sehen. Die Dreharbeiten sollen kommenden Juni in Los Angeles beginnen.

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Quelle: VanityFair.com