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Robert Rodriguez Woche: Desperado More Images
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desperado bild 1Nachdem Erfolg von „El Mariachi“ gab man Robert Rodriguez 7 Millionen Dollar um irgendeinen neuen Film zu drehen. Während viele für das Geld einen anderen Film gedreht hätte, entschied sich Rodriguez für Desperado, die Fortsetzung zu seinem Erfolg „El Mariachi“ von 1992, bei dem der Regisseur wieder kreativ werden konnte und einen Sommer-Blockbuster für kleines Geld abliefern konnte.

„Desperado“ ist ein bemerkenswerter Film, vor allem für das Budget. Natürlich merkt man das Robert Rodriguez dieses Mal mehr Geld zur Verfügung hatte und auch eine Crew, die mitgeholfen hat. Doch merkt man den Film seine Wurzeln an und so beginnt man den Film mit einer Anfangsszene wo Steve Buscemi in einer Bar die Legende vom Fremden mit dem Gitarrenkoffer erzählt, der Leute umbringt. Hier gibt es eine extrem übertriebene Actionszene zu bestaunen, die selbst John Woo Konkurrenz macht und in Sachen Over the Top vieles übertrifft. Doch dies zieht sich auch weiter durch den ganzen Film. Zwar sind die Actionszenen danach etwas realistischer, doch wenn Antonio Banderas rückwärts von einem Haus auf ein anders springt und im Flug auf einen Gegner schießt ist das so unglaublich cool, das man sagen muss, ja Rodriguez zeigt, was er kann. Doch das ist nur eine von vielen Szenen, das Finale toppt dies alles noch mal.

desperado bild 2Was man natürlich auch anmerken muss, ist, dass zwei Personen das erste Mal einen Auftritt in einem Robert Rodriguez-Filme hatten und dies sollte nicht der Letzte sein. Die erste Person ist Quentin Tarantino, welcher zu einem guten Freund von Rodriguez geworden ist, seitdem sie zusammen „From Dusk till Dawn“ realisiert haben. Tarantino hat hier einen coolen Auftritt und liefert wohl eine seine besseren Leistungen als Schauspieler ab. Der Andere ist Danny Trejo, welcher hier auch eine Nebenrolle hat und seitdem in fast jedem Film von Rodriguez eine Rolle hat und natürlich auch seine wohl legendärste Rollen, die von Machete im Jahr 2010 durch Rodriguez bekommen hat. Ok. eigentlich bereits 2007 durch den „Machete“-Faketrailer in „Grindhouse“.

Salma Hayek hat hier die weibliche Hauptrolle und taucht auch in vielen weiteren Filmen von Robert Rodriguez auf, doch sie war schon vor „Desperado“ in einem seiner Filme zu sehen, den TV-Film „Bad Boys never Die“. Sie ist dieses mal das Loveintrest des Gitarrenspielers und dieses Mal gibt es auch auf Wunsch der Fans eine Sexszene der beiden Hauptcharaltere. In „El Mariachi“ kam es nie dazu, weil die beiden Hauptdarsteller nie zusammengedreht haben.

desperado bild 3Wie schon bei „El Mariachi“ geht auch „Desperado“ schnell zur Sache, wenn manches auch gleich wirkt, es ist halt eine Filmreihe. Doch manche Motive im Film wiederholen sich, dies ist nichts Negatives, wahrscheinlich sahen damals viele den Vorgänger nicht oder wussten gar etwas davon und so musste sich Rodriguez entscheiden, manche Dinge wieder in den Film einfließen zu lassen. Bereits der Vorspann zeigt den Auftritt von Los Lobos mit Antonio Banderas und sie performen das Lied „Canción del mariachi“ und am Ende gibt es noch mal einem kurzen Rückblick in Form eines Motivs, welches das Zeichen vom El Mariachi sein wird, so ist klar, welches das Motiv vom El Mariachi es sein wird: Rache. Dieses kommt aber am Ende mit einer Wendung daher auf die man auch erstmal kommen muss, zwar könnte diese auch einer Telenovela sein, doch wem stört es am Ende noch.

„Desperado“ ist ein zeitloser Actionfilm, der zeigte, dass Robert Rodriguez mit wenig Geld viel machen kann und dabei ganz auf seine Kreativität setzt. Ebenfalls kommen hier erstmals bekannte Gesichter zum Einsatz, wodurch Antonio Banderas sein großer Durchbruch mit der Rolle des „El Mariachi“ gelang.

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Robert Rodriguez Woche: Desperado, 5.0 out of 5 based on 1 rating

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