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Seed 2: The New Breed More Images
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2007 drehte Uwe Boll den Horrorfilm „Seed“ und zeigte erstmals nach vielen Videospiele Verfilmungen, was er kann, wenn er nach eigenem Drehbuch einen Film dreht.  Jetzt sieben Jahre Später hat Marcel Walz seinen ersten internationalen Film mit der Fortsetzung „Seed 2: The new Breed“ gedreht.

Fortsetzungen von Horrorfilmen sind immer etwas, woran sich die Geister scheiden. Vor allem bei Slasherfilmen, denn hier gilt wie wir aus „Scream 2“ wissen, höher, schneller, härter und weiter. Doch „Seed“ war ja kein reinrassiger Slasher und Uwe Boll hat damit auch ein Statement gegen die Todesstrafe gesetzt. Doch sieben Jahre später ist alles anders und Marcel Walz geht mit „Seed 2: The new Breed“ ganz andere Wege. Das wird am Anfang des Films schon klar, wo wir einfach mitten in das geschehen geschickt werden und man den ersten Mord von Seed sieht. Der auch es auch schon in sich hat. Doch dann springt der Film in der Zeit zurück und wir lernen kurz alle Darstellerinnen kennen und dann springt der Film wieder in die Zukunft. Dies ist ein mutiger Schritt für einen Horrorfilm, diese nichtlineare Erzählung baut Spannung auf und man erfährt erst nach und nach Teile der Handlung, auch wenn Einiges offen bleibt. Dies ist im Horrorfilm selten, vielleicht am ähnlichsten mit Takashi Miikes „Audition“ oder eher mit Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ zu vergleichen. Es ist auf jeden fall anders, als man es gewöhnt ist und dies hebt dem Film schon von der ganzen Masse ab.

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Der Film setzt neben Newcomerin Sarah Hayden auf zwei weitere Darstellerinnen, die schon in ein paar Horrorfilmen mehr mitgespielt haben. Da wär aus Deutschland, Annika Strauss, die in fast jedem Marcel Walz Film zu sehen ist und immer wieder gute Leistung abliefert in ihren Rollen und, die aus den USA stammende, Christa Campbell, die Horrorfilmen wie „Texas Chainsaw 3D“ produziert hat oder auch in Filmen wie „Day of the Dead“ (Remake) oder „2001 Maniacs: Field of Screams“ mitgespielt hat. Beide machen ihre Sache wirklich gut, auch Sarah Hayden und natürlich auch Natalie Scheetz die mit ihrer Darstellung im Laufe des Films so einige überraschen wird sind wirklich bei der Sache.  Dazu Nick Principe als der Killer „Seed“, der wieder zeigen kann, dass er Killer im Film gut umsetzen kann und dieses Mal sogar etwas mehr zeigen kann als in „Laid to Rest“.

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Der Film setzt auch auf handgemachte Effekte, diese wurden von Ryan Nicholson gut umgesetzt und es gibt ein paar Szenen, die kontrovers sind und wirklich Diskussionen hervorrufen werden. Das geht schon am Anfang des Films los und zieht sich durch den ganzen Film. Hier wird was geboten aber niemals übertrieben, immer passend zur Handlung. Es gibt zwar eine Szene mit einem Effekt die etwas übertrieben wirkt, doch passt sie immer noch zur Stimmung des Films.

„Seed 2: The new Breed“ ist eine Fortsetzung und ein mutiges Experiment, denn durch die nichtlineare Erzählweise wird man als Zuschauer vor vielen Puzzleteilchen gestellt, die zusammengefügt gehören. Dadurch baut man aber auch Spannung auf und der Film hebt sich deutlich von anderen Genrevertretern ab. Der Film ist bis jetzt wohl Marcel Walz bester Film.

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Seed 2: The New Breed, 3.4 out of 5 based on 5 ratings

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